AGV

Aktuelles

Ruhezeit an Salmonidengewässern

Besatz Ruhezeit Nach einem Frühjahrsbesatz am 13.4.19 sind die blau gekennzeichneten Salmonidenfliessgewässer bis einschliesslich 30. April 2019 gesperrt zum Fischen. Dies gilt für die die Brigach, die Kirnach, den Warenbach, den Röhlinbach, den Amtshauser Talbach, die Eschach und allen anderen Nebenbäche der Salmonidengewässer nach der neuer Gewässerordnung 2019.

Die Vorstandschaft weisst ausdrücklich darauf hin, dass die anderen Angelgewässer davon nicht betroffen sind. Der Talsee und auch der Stausee in Unterkirnach liegen zwar in der Salmonidenregion sind aber nicht von der Ruhezeit nach Besatz betroffen da sie zu den grün gekennzeichneten Angelgewässern zählen.

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Aktion Saubere Landschaft 2019 - Danke

Die SamstagsgruppeEin herzliches Danke der Vorstandschaft an alle die am Tag der Sauberen Landschaft 2019 teilgenommen haben. Wie in den vergangenen Jahren hatten sich am Freitag und Samstag jeweils Gruppen von knapp 20-30 aktiven Mitglieder oder Mitgliedsanwärtern am Gasthof Schlachthof eingefunden. Erfreulich war das neben eigenen Familienangehörigen von Mitgliedern auch die ganze Familie eines Junganglers mit zum helfen kam. Die Vorsitzenden Christian und Hans konnten damit zu fast alle Fluss- und Bachstrecken des Vereins fleissige Helfer lossenden, die wieder grosse Mengen an Unrat einsammelten. 1 1/2 Container Müll waren es am Samstag zum Schlusspunkt um 11.30 geworden. Da hatte sich jeder ein Mittagessen und Freigetränk der Stadt VS verdient.
Die Freitagssgruppe

 

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Die Bachforelle - Auf guten Wegen...

Bachforellen 10 Tage nach dem Eierschlupf.... oder sollte man besser sagen in gutem Quellwasser. Eine Woche vor Frühlingsanfang war die jüngste Generation unserer selbstgezogenen Bachforellen in grosser Anzahl gut angewachsen. Im Dezember 2018 erhielt Gewässerwart Tilo Päßler 20.000 Bachforelleneier aus einer Schwarzwälder Fischzuchtanstalt. Mitte März wurden sie in die Quellbäche der Brigach entlassen und werden von dort durch Wanderungen ihre neuen Habitate erobern. Die Durchgängigbarkeit und Strukturen unserer Gewässer spielen dabei eine grosse Rolle.

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Willkommen im Jubiläumsjahr 2019

1919 - 2019 Die Anglergesellschaft Villingen e.V. wird 100 Jahre alt

Mit der ersten Jahren der Weimarer Republik änderte sich auch im Badischen einiges bei der Vergabe von Fischereirechten. Der Villinger Bürger Franz-Xaver Veit erkannte dies und auf seine Initiative wurden mit der Erstellung einer Satzung begonnen, die die Grundlage zur Vereinsgründung der Anglergesellschaft legte. Lange Zeit war das Fischereirecht ausschliesslich dem Adel vorbehalten und nur ausgewählte Gäste erlangten das Recht an den Bächen und Flüssen zu angeln. Die Staatsform der Republik gestattete es nun auch Vereinen dieses Recht zu erwerben. Gemeinsam konnte man sich den teuren Pachtzins gut leisten. So ist es nicht verwunderlich das vorwiegend gut verdienende Bürger wie Fabrikanten, höhere Verwaltungsangestellte, etablierte Handwerker oder andere Selbstständige in den Gründerjahren zusammenkamen. Heutzutage stammen unsere Mitglieder aus allen Gesellschaftsschichten. Jeder der seine Leidenschaft zum Angeln ausüben will, wer sich engagiert für eine reichhaltige Fauna und Flora im und am Wasser, sich am Vereinsleben und an Vereinsaufgaben beteiligt und im Besitz eines Fischereischeins ist, kann Mitglied der Anglergesellschaft werden.

Wir Macher der AGV Website und auch des Festkalenders, der im Laufe des Jahres 2019 erscheinen wird, wollen daher die vielfältigen Personen die hinter dieser erfolgreichen hundertjährigen Geschichte der AGV stehen mehr in den Mittelpunkt rücken.

Villinger trifft SchwenningerDazu wurde die Titelleiste der website neu gestaltet - im Zentrum Gesichter von damals und heute, Geschichten am Wasser mit kapitalen Fischen, Menschen die es lieben der Natur zu begegnen, aber auch zusammen feiern können. Links das eigentliche 100 Jahre Logo und rechts das neu geschaffene Banneremblem. Zu sehen sind: mittig das Vereinslogo, unmittelbar darüber die fünf Wappen unserer Pachtgemeinden, drei symbolische Wasserwellen für unsere Hauptpachtgewässer Brigach, Kirnach und Donau und als Aussenrahmen das Blatt und die Frucht der Schwarzerle, einem typischen Baum der Uferlandschaften des Mittelgebirges.

Protect Water - Eine DAFV Initiative mit anderen Umweltverbänden

Extrem niedriger Pegelstand am Kraftwerksee nach SchwallbetriebDer Kraftwerksee in Unterkirnach: ein unkontrollierter Schwallbetrieb lies im Hochsommer den Pegel gefährlich sinken. Wir Angler schlugen Alarm und informierten Gemeinde und Betreiber. Zu lange schon warten wir auf ein Ende der behördlichen Genehmigung welche den Schwallbetrieb des kleinen Wasserkraftwerkes verbieten kann. Erst damit wären die oft urplötzlichen Schwallwellen des Wassers beendet die bis weit ins Brigachtal hinab reichen. Die Flüsse Kirnach und Brigach würden wieder ausgeglichene Pegel erreichen die dem natürlichem Wasserangebot entsprechen. Mit der Umstellung auf ein Durchlaufturbine würden 1/3 des Bachbettes nicht austrocknen um dann für eine halbe Stunde wieder geflutet zu werden. Langfristig zerstört man damit die Vielfalt von Leben im und am Gewässer und damit auch die Lebensgrundlage für viele Fischarten die wir Angler schützen wollen.

Mach mit bei der DAFV Initiative. Mit wenigen Klicks kann jeder Angler einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Gewässer und Fische leisten.

Pegelstände der Kirnach Zitat Deutscher Anglerfischer Verband: Ca. 7400 Wasserkraftwerke haben die Flüsse in Deutschland verbaut! #ProtectWater: Angler für saubere Gewässer und gesunde Fischbestände
Es gibt in Europa ein Gesetz, das schreibt vor, die Gewässer in Deutschland in einen "guten ökologischen Zustand" zu überführen. Das bedeutet sauberes Wasser, gesunde Fischbestände, Gewässer frei von Wanderhindernissen und naturnahe Verhältnisse. Selbst gegen einen übermässigen Frassdruck von Kormoranen ist es eine Hilfe.
Es kommt noch besser, ist dieser Zustand einmal erreicht, darf er sich nicht mehr verschlechtern. Das ist per Gesetz verboten und nennt sich Wasserrahmenrichtlinie oder kurz WRRL.
2003 ging es mit der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten los. Die Bundesregierung ist für die Bundeswasserstrassen, also die großen Schifffahrtswege wie Rhein, Main, Donau, Mosel, Elbe, Oder und viele Kanäle verantwortlich. Um alle anderen Gewässer kümmern sich die jeweiligen Bundesländer.

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